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Kurs / Vortrag
Das «Hohelied» – ein literarisches Denkmal der Erotik (abgesagt)

Leitung Prof. Dr. Stefan Schreiner

Datum abgesagt

Das Lied der Lieder wurde nicht immer schon als Allegorie interpretiert. Lust und Liebe sind Teil der Schöpfungsordnung und haben als solche ihr Recht und ihren Sinn.

Fokuspunkt: Judentum

Ein Themenabend über Religion und Erotik mit Prof. Dr. Stefan Schreiner

Das Lied der Lieder der Hebräischen Bibel besingt in siebenundzwanzig Variationen die Liebe zwischen Mann und Frau, ganz in der Tradition alt-orientalischer Liebeslieder. Erst die spätere jüdische und christliche Deutung hat im «Hohenlied» eine Allegorie gesehen und es auf die Beziehung zwischen Gott und Israel respektive Christus und Kirche interpretiert: Auf geistige Sinnlichkeit reduzierte Erotik verkennt indessen, dass Lust und Liebe (körperliche Beziehung zwischen Frau und Mann eingeschlossen) Teil der Schöpfungsordnung sind und als solche ihr Recht und ihren Sinn haben.

Die Veranstaltung müssen wir leider absagen. Pandemiebedingt ist es dem Referenten nicht möglich, aus Deutschland anzureisen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Dieser Abend ist Teil der Ringvorlesung «Kann denn Liebe Sünde sein?»