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Kurs / Vortrag
Die Religion der Vernunft: Kann es eine Einheitsreligion geben? (13)

Leitung Annette M. Böckler

Datum Mittwoch, 24. Juni 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 5. Juni)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der jüdische Politiker und Jurist David Friedländer, ein Schüler von Moses Mendelssohn, schlägt in seinem Sendschreiben von 1799 an einen Kirchenprobst in Berlin vor, sowohl das Judentum als auch das Christentum sollten sich auf einen gemeinsamen rationalen Kern «ewiger Wahrheiten» einigen. Anhand ausgewählter Textabschnitte diskutieren wir, wie Friedländers Vorschläge auf uns heute wirken.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Oder: Was soll interreligiöser Dialog?

1799 verfasste der jüdische Politiker und Jurist David Friedländer, ein Schüler von Moses Mendelssohn, ein Sendschreiben an einen Kirchenprobst in Berlin. Er schlägt darin vor, sowohl das Judentum als auch das Christentum sollten die irrationalen Inhalte ihrer Religionen aufgeben und sich auf einen gemeinsamen rationalen Kern «ewiger Wahrheiten» einigen. Dieses Sendschreiben stiess damals sowohl bei Juden als auch bei Christen auf äusserst heftige Kritik, aus unterschiedlichen Gründen.

Wir werden Ausschnitte dieses Textes lesen und darüber diskutieren, wie Friedländers Vorschläge auf uns heute wirken.