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Tagung
Jüdische Bausteine für den interreligiösen Dialog (06)

Leitung Michel Bollag

Datum Montag, 5. Februar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Weshalb ist der interreligiöse Dialog essentiell für die Zukunft von Religion und Gesellschaft? Mit dieser Frage hat sich der jüdische Religionsphilosoph Abraham Joshua Heschel (1907-1972) befasst, während das Trauma der Schoa und die Entstehung des Staates Israel viele Juden zu einer Konzentration auf das Eigene führte.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Abraham Joshua Heschel: «Keine Religion ist eine Insel»

Weshalb ist der interreligiöse Dialog essentiell für die Zukunft von Religion und Gesellschaft? Mit dieser Frage hat sich der jüdische Religionsphilosoph Abraham Joshua Heschel (1907-1972) zu einer Zeit befasst, in der nur die wenigsten Theologen deren Bedeutung voraussahen. Die Mehrheit der Jüdinnen und Juden waren zu sehr mit den traumatisierenden Folgen der Schoa und der Gründung des Staates Israel beschäftigt, um im interreligiösen Dialog eine Priorität zu sehen.

In diesem ersten Seminar zum Thema Jüdische Bausteine für den interreligiösen Dialog lernen wir anhand von Referaten und Texten die Grundzüge des theologischen Denkens Abraham Joshua Heschels kennen und lesen den grundlegenden Aufsatz «Keine Religion ist eine Insel» (1965).