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Tagung
Verzichten für unsere Kindeskinder? (18)

Leitung Martin Brasser

Datum Sonntag, 18. März

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Schon 1979 hatte das Buch vom «Prinzip Verantwortung» weit über den Kreis der philosophisch Gelehrten hinaus für Aufsehen gesorgt. Dort formulierte Hans Jonas in Fortsetzung des berühmten kategorischen Imperativs von Kant den Grundsatz, der die Debatte um Nachhaltigkeit seitdem bestimmt: Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

«Prinzip Verantwortung» von Hans Jonas

Unsere natürlichen Ressourcen werden immer weniger und gefährdeter, obwohl wir so viel wissen über Nachhaltigkeit, gesunden Lebenswandel und ökologische Fussabdrücke. Schon 1979 hatte das Buch vom «Prinzip Verantwortung» weit über den Kreis der philosophisch Gelehrten hinaus für Aufsehen gesorgt. Dort formulierte Hans Jonas in Fortsetzung des berühmten kategorischen Imperativs von Kant den Grundsatz, der die Debatte um Nachhaltigkeit seitdem bestimmt: Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlungen verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.

In diesem Kurs gehen wir den religionsphilosophischen Wurzeln dieses Anspruchs nach. Hans Jonas sah sich trotz seines weitgehend assimilierten Elternhauses sein ganzes Leben lang als Vermittler zwischen der jüdischen und der nicht-jüdischen Denk- und Lebenswelt. Beiden gemeinsam ist der Auftrag, die Verantwortung dafür einzufordern, dass auch unsere Kinder und Kindeskinder eine Welt vorfinden, in der es sich menschlich leben lässt. Was meint Hans Jonas näherhin damit? Was bedeutet seine Philosophie, die sich dem Judentum wie der Aufklärung verpflichtet, für uns heute?