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Kurs / Vortrag
Wohin steuert das Christentum? (07)

Vortrag Andreas Heuser

Podium Andreas Heuser und Michel Müller (Leitung Samuel Behloul)

Datum Montag, 9. April

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 35. –

In seinem Buch «Die Zukunft des Christentums» schreibt Philip Jenkins, dass das Weltchristentum unter den Einfluss eines anti-intellektuellen Fundamentalismus gerät. Wenn dem so ist, welche Auswirkungen hat die zunehmende christliche Migration von ausserhalb Europas auf das westliche Christentum, konkret auch in der Schweiz?

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Aufklärung oder Radikalisierung?

Dem Christentum wird regelmässig die Rolle einer Religion mit Modellcharakter zugeschrieben, vor allem wenn es darum geht, ob sich der Islam mit der Moderne verträgt. Das Christentum habe die Aufklärung bereits hinter sich und sich längst zu einer zeitgemässen Religion entwickelt. So das gängige Argument.

Der britische Religionshistoriker Philip Jenkins weist hingegen darauf hin, dass das Christentum 500 Jahre nach Reformation zunehmend konservativer und fundamentalistischer werde. Dies vor allem mit Blick auf Afrika, Lateinamerika und Asien.

Den gegenwärtigen Entwicklungstendenzen im weltweiten Christentum widmet sich der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Heuser vom Lehrstuhl für das aussereuropäische Christentum der Uni Basel.

Auf dem anschliessenden Podium diskutieren Prof. Dr. Andreas Heuser mit dem Kirchenratspräsidenten der evang.-ref. Kirche Kanton Zürich, Pfr. Michel Müller.

Dabei wird es vor allem um die Frage gehen, wie sich die Migration von christlichen Gemeinschaften aus dem aussereuropäischen Raum auf das etablierte Christentum in der Schweiz mittel- und langfristig auswirken könnte.