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Kurs / Vortrag
«Der Friede im Glauben» (06)

Leitung Samuel Behloul

Datum Montag, 19. März

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 35. –

Nikolaus Cusanus (1401-1464) setzte in seinem Werk «De pace fidei» (Der Friede im Glauben) seine Idee der Ökumene, der einen Religion, die ihre regionale Vielfalt behalten soll gegen den religiösen Fanatismus. Hätten sich auf dieser Grundlage die Religionskriege vermeiden lassen?

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Christliche Bausteine für den interreligiösen Dialog: Nikolaus Cusanus

Wenn man sich an Cusanus gehalten hätte, dann wären uns die Religionskriege des 16. und des 17. Jahrhundert möglicherweise völlig erspart geblieben. Diese und ähnliche Aussagen hört man immer wieder, wenn der Name des Universalgelehrten und Kirchenpolitikers Nikolaus Cusanus (1401-1464) fällt.

Das Leben und Werk von N. Cusanus waren tatsächlich vom Ideal der Eintracht sowohl zwischen Kirche und Staat, als auch zwischen verschiedenen Religionen getragen. Gegen den religiösen Fanatismus setzte Cusanus seine Idee der Ökumene, der einen Religion, die ihre regionale Vielfalt behalten soll.

Im Vortrag werden Texte aus Cusanus’ Werk Der Friede im Glauben (De pace fidei) vorgestellt und kommentiert. Cusanus schrieb das Werk aus Anlass der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen 1453.