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Kurs / Vortrag
Siehe, ich mache alles neu! (23)

Leitung Samuel Behloul

Datum Dienstag, 6. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Fr. 30. –

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die apokalyptischen Vorstellungen und Narrative stellen in der jüdisch-christlichen und der islamischen Tradition eine spezifische Gottes-, Menschen- und Weltanschauung dar. Sie können aber auch jenseits religiöser Grenzen und unter säkularen Bedingungen ihre Wirkmacht entfalten.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Apokalyptische Sprache in der Politik, Religion und Gesellschaft

Die apokalyptischen Vorstellungen und Narrative stellen in der jüdisch-christlichen und in der islamischen Tradition eine spezifische Gottes-, Menschen- und Weltanschauung dar. Sie können aber auch jenseits religiöser Grenzen und unter säkularen Bedingungen ihre Wirkmacht entfalten. Sie können revolutionäre Energien freisetzen und einen tiefgreifenden politischen Wandel bewirken. Umgekehrt können sie auch dazu dienen, die herrschenden Machtverhältnisse zu stabilisieren.

Das Ziel des Vortrages ist es, auf der Grundlage ausgewählter Beispiele aus Religions- und Politikgeschichte einerseits die sozio-politische Wirkmacht apokalyptischer Narrative aufzuzeigen. Andererseits sollen aber auch die zentralen Unterschiede zwischen biblischer Apokalyptik und der Aneignung ihrer Bilder und Narrative im politischen Bereich beleuchtet werden.