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Tagung
Jesus aus tripartiter Sicht (21)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa’at Lenzin

Datum Montag, 15. Januar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 170. –

Jesus stellt für das Christentum – trotz aller Konfessionsunterschiede – nicht nur die zentrale historische Gründerfigur dar. Er ist zugleich das Fundament der christlichen Theologie. Im Judentum und im Islam findet Jesus ebenfalls eine gewisse Beachtung.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Unüberwindbare Kluft zwischen Juden, Christen und Muslimen oder fruchtbare Differenz?

Jesus stellt für das Christentum – trotz aller Konfessionsunterschiede – nicht nur die zentrale historische Gründerfigur dar. Er ist zugleich auch das Fundament der christlichen Theologie. Im Judentum und im Islam findet Jesus ebenfalls eine gewisse Beachtung. Durch die ständigen Wechselbeziehungen dieser beiden Religionen mit dem Christentum und dem Bild, das man sich von ihm gemacht hat, ist Jesus einerseits zu einem Stein des Anstosses geworden, der einen vitalen Gegensatz zwischen den drei Religionen darstellt. Andererseits steht die Person Jesu für eine vitale Wechselbeziehung, des Christentums mit dem Judentum und dem Islam.

Das Ziel der Tagung ist es, das christliche, jüdische und muslimische Jesus-Bild jeweils für sich, aber auch in seinem Ursprung und in seinen wechselseitigen Beziehungen zur Diskussion zu bringen. Vor diesem Hintergrund sollen zum einen die Beziehungen zwischen den drei Jesusbildern der Juden, Christen und Muslime besser verstanden werden. Zum anderen geht es darum, danach zu fragen, welche Relevanz die bestehenden Unterschieden in den jeweiligen Jesus-Bildern für das zukünftige Beziehungsverhältnis der drei Religionen besitzen.