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Tagung
23.1.17: Schulfach Religion und Kultur: Chancen und Grenzen (27B)

Leitung Eva Ebel

Datum Montag, 23. Januar

Zeit 19.00 - 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 25.-

Anmeldeschluss 6. Januar

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt und ist Teil der Reihe «Religiöse Erziehung in einer offenen
Gesellschaft».

Wie soll ein Schulfach 'Religion' gestaltet sein, um heutigen Kindern und Jugendlichen das Wissen mitzugeben, das sie für den Umgang mit dem Thema in der Gesellschaft brauchen? Was unterscheidet es von einem konfessionellen Unterricht? Wo sind die Chancen, wo die Grenzen eines solchen Unterrichts? In diesem Vortrag erhalten Interessierte wie Fachpersonen einen Einblick in das Thema ‘Religion und Jugend’ und Anregungen für ihre Arbeit oder ihren Lebensalltag.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Pädagogen, Politiker und Erziehungsverantwortliche sind in ihrem Berufs- und Lebensalltag laufend mit Fragen zum Platz der Religion in der Schule konfrontiert. Ein Teilaspekt ist das Thema Religion als Unterrichtsfach, dies besonders, nachdem die Selbstverständlichkeit, dass die staatlichen Schulen ein Fach ‘Biblische Geschichte’ führen, verschwunden ist. An seine Stelle trat im Kanton Zürich das Schulfach ‘Religion und Kultur’, das bei seiner Einführung heftig umstritten war. Mittlerweile hat sich das Fach, das Kenntnisse über fünf Weltreligionen vermitteln soll, gut etabliert.

Aktuell wollen wir ein Zwischenfazit wagen und den Fragen nachgehen, wie ein solcher Unterricht gestaltet sein kann, um den Kindern und Jugendlichen von heute einiges an Wissen und Kompetenzen mitzugeben, die für den Umgang mit Religion und Kultur heute wichtig sind. Was kann ’Religion und Kultur’ leisten? Was unterscheidet es von einem konfessionellen Unterricht? Wo sind die Chancen, wo die Grenzen eines solchen Unterrichts?

Anhand von Beispielen aus der Praxis geht Eva Ebel, Fachhochschulprofessorin für Religionspädagogik an der theologischen Fakultät der Universität Zürich, diesen Fragen nach.