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Tagung
12.12.16: Religiöse Erziehung: Macht das noch Sinn? Podiumsgespräch mit Noam Hertig, Ralph Kunz, Belkis Osman-Besler und Michèle Binswanger (27A)

Leitung Veronika Bachmann

Podium Noam Hertig, Ralph Kunz, Belkis Osman-Besler, Michèle Binswanger

Datum Montag, 12. Dezember

Zeit 19.00 - 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 40.-*

Anmeldeschluss 25. November

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt und ist Teil der Reihe «Religiöse Erziehung in einer offenen
Gesellschaft». *Gesamtpreis bei gleichzeitiger Buchung aller drei Veranstaltungen (27A, 27B + 27C): CHF 100.-. Bitte bei der Anmeldung angeben.

Was bewegt Eltern, die ihre Kinder religiös erziehen? Welche Ziele und Hoffnungen verbinden sie damit? Kann es aus ihrer Sicht auch ein Zuviel an religiöser Erziehung geben, kann sie gar gefährlich sein? Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen debattieren ein Jude, ein Christ, eine Muslimin und eine Journalistin. Das Podiumsgespräch vermittelt Einblick in religiös unterschiedliche Lebenswelten und Anregungen sowohl für den Umgang mit religiöser Erziehung wie zu gesellschaftspolitischen Fragen.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Ist eine religiöse Erziehung in der Familie noch zeitgemäss? Was bewegt Eltern, die ihre Kinder religiös erziehen? Welche Ziele und Hoffnungen verbinden sie damit? Kann es aus ihrer Sicht auch ein Zuviel an religiöser Erziehung geben, kann sie gar gefährlich sein? Wie gehen sie mit der Tatsache um, dass die religiöse Erziehung in grossen Teilen der Gesellschaft kritisch bis ablehnend beurteilt wird? Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen debattieren ein Jude, ein Christ, eine Muslimin und eine religiös distanzierte Journalistin unter der Leitung von Veronika Bachmann, Dozentin am Religionspädagogischen Institut Luzern.

Interessierte, Fachpersonen und Erziehungsverantwortliche erhalten Einblick in religiös unterschiedliche Lebenswelten und Anregungen sowohl für den Umgang mit religiöser Erziehung wie zu gesellschaftspolitischen Fragen. Denn: Kinder sollen befähigt werden, als Erwachsene selbst zu entscheiden, ob sie eine Religion haben wollen und wenn ja, welche. Aber Eltern möchte für ihr Kind nur das Beste. Ob dazu Religion gehört ist heute nicht mehr selbstverständlich. Denn was bringt es? Was bringt die Weitergabe religiöser Traditionen und was geschieht, wenn es nicht gemacht wird? Und was bedeutet es für eine teilweise areligiöse Gesellschaft, wenn sie mit Religion konfrontiert wird?