Anmeldeformular

Rundgang
11.9.16: Orte der Migration in Zürich (34 B)

Leitung Ralph Weingarten

Daten Sonntag, 28. August (A) / 11. September (B)

Zeit 10.00 - 12.00 Uhr

Ort Treffpunkt Führung A: Hauptbahnhof Halle unter dem Engel

Treffpunkt Führung B: Tram-/Bushaltestelle Waffenplatzstrasse

Kosten CHF 50.- je Führung; bei gleichzeitiger Buchung beider Führungen CHF 85.- (Bitte bei der Anmeldung angeben.)

Anmeldeschluss 12. August (A) bzw. 26. August (B)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Ohne die „Fremden“ ist das Werden und Wachsen einer Stadt nicht denkbar. Unsere Stadtrundgänge geben Einblick in die Zuwanderung gestern und heute.

Fokuspunkt: Migration

Schon immer haben Menschen versucht, an Orte zu ziehen, an denen es ihnen besser gehen sollte. So kamen früher die Helvetier und die Alemannen als Fremde hierher, genauso wie es heute die Eritreer oder Russen und andere sind.


Ohne die «Fremden» ist das Werden und Wachsen einer Stadt nicht denkbar. Im Mittelalter galt das Motto «Stadtluft macht frei» und im übertragenen Sinn gilt es noch heute. Nur ist es in den letzten 200 Jahren viel einfacher geworden, aus den Schweizer Dörfern und Städten und aus dem Ausland nach Zürich zu ziehen. Nicht zuletzt deshalb wuchs die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner von Zürich in den letzten 200 Jahren von 10‘000 auf 400‘000 Personen.

Das Leben in Zürich ist sicher und angenehm, ist auf- und anregend. Es gibt viele Gründe, die Menschen dazu bringen ihren bisherigen Wohnort zu verlassen und sich für kurz oder lang oder gar für immer in Zürich niederzulassen und zu bleiben. Zwei Führungen zeigen, woher und weshalb die Menschen kamen, wie sie hier Teil der Bevölkerung wurden und wie sie zu dem beitrugen und beitragen, was Zürich heute ist.

Führung A: Von den Reformierten aus den katholischen Orten bis zur Gründung der Eidgenössischen Fremdenpolizei 1917.

Führung B: Unerwünschte und Willkommene: Die Zuwanderung nach Zürich von 1918 bis heute.

Die Führungen können unabhängig von einander besucht werden.