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Kurs / Vortrag
Lehrgang Geschichte der Religionen: Christentum (Modul 3)

Leitung Lehrgang Prof. Dr. Jacques Picard, Hannan Salamat, Dr. Tabitha Walther

Leitung Modul 3 Dr. Tabitha Walther

Daten Montag, 3., 10., 17., 24., 31. Januar und 7. Februar 2022 (6 mal)

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Uni Zürich Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich oder per Zoom

Kosten CHF 240

Anmeldung bis zum 29. Dezember 2021

Im dritten Modul unseres Lehrgangs beschäftigen wir uns mit der Geschichte des Christentums und der Frage, wie aus einer kleinen Gemeinschaft in kürzester Zeit eine grosse, dynamische und vielfältige internationale Bewegung werden konnte. >>> Dies ist eine Hybrid-Veranstaltung: Die Teilnahme ist wahlweise vor Ort oder per Zoom möglich. <<<

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Jüdische Sekte oder neue Religion?
Entstehung, Entwicklung und Inhalte des Christentums

Dies ist eine Hybrid-Veranstaltung: Die Teilnahme ist wahlweise vor Ort oder per Zoom möglich.

«Jauchzet, frohlocket!» Die berühmten ersten Worte des Weihnachtsoratorium (1734) von Johann Sebastian Bach, die monumentale Christus-Statue bei Rio de Janeiro (1931) und der Film «Das Neue Evangelium» (2021) von Milo Rau: Alle drei sind künstlerische Ausdrucksformen und Deutungsmuster, die sich auf die zentrale Figur des Christentums beziehen: Jesus von Nazareth.

Doch wer war dieser Jesus? Jude oder Christ? Verstand er sich als Prophet, Revolutionär, charismatischer Prediger, spiritueller Lehrer, Messias der Unterdrückten, König des wiederhergestellten Israel? Und wie konnte aus einer gescheiterten Existenz in kürzester Zeit eine grosse, dynamische und vielfältige internationale Bewegung werden, die nicht nur die westliche Kultur bis heute massgeblich prägt?

An sechs Abenden begegnen wir der enormen Vielfalt des Christentums in der Schweiz und weltweit.

>>> Link zum Flyer <<<


3. Januar 2022
Christliches Erleben in Musik, Kunst und Architektur: Ein sicht- und hörbarer Einstieg mit Beispielen als erste Orientierung
Dr. Tabitha Walther, Pfarrerin


10. Januar 2022
Zum Beispiel die Taufe: christliche Rituale und das Kirchenjahr
Dr. Tabitha Walther, Pfarrerin


17. Januar 2022
Ökumenische Kirchengeschichte weltweit: Historische Traditionsentstehung und Konfessionen, mystische Strömungen, Traditionswandel in der Gegenwart
Dr. Christian Weber, Pfarrer


24. Januar 2022
Der historische Jesus und die Entstehung der christlichen Bibel
Prof. Dr. Moisés Mayordomo


31. Januar 2022
Theologische Brennpunkte des Christentums
Prof. Dr. Martina Bär


7. Februar 2022
Aktuelle Bezüge: Wichtige Bewegungen und Trends in der Gegenwart
Hannan Salamat und Dr. Tabitha Walther


Sie können das Modul 3 auch besuchen, wenn Sie die Module 1 und 2 nicht besucht haben.


Ausblick

Der Lehrgang besteht aus 7 Modulen, die einzeln und unabhängig voneinander besucht werden können. Er eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Der Lehrgang startete im Sommer 2021, ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich. Wer alle sieben Module besucht hat, kann den Lehrgang mit einem entsprechenden Nachweis abschliessen.

Modul 4: Islam, SS 2022 (Hannan Salamat)

Modul 5: Hinduismus, WS/SS 2022/23 (Dr. Frank Neubert)

Modul 6: Buddhismus, WS 2022/23 (Prof. Dr. Martin Baumann)

Modul 7: Die Zukunft von Religionen, SS 2023 (Prof. Dr. Jacques Picard, Hannan Salamat und Dr. Tabitha Walther)

Das ZIID richtet den Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich aus.

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Kurs / Vortrag
Leider abgesagt - 47. Hebräischwoche (Januar 2022)

Leitung Michel Bollag

Datum Leider abgesagt

Ort Lassalle-Haus, Edlibach

Kosten CHF 600 inkl. Kursunterlagen CHF 450 für Studierende Preisänderungen vorbehalten
Unterkunft CHF 425–750 (Vollpension) Studierende Reduktion auf Anfrage

Anmeldung Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn 3, 6313 Edlibach
+41 41 757 14 14, info@lassalle-haus.org

In Zusammenarbeit mit Lassalle-Haus und Kloster Kappel

Das Pessach-Fest, das den Auszug aus Ägypten feiert, mag das jüdische Fest sein, das über das Judentum hinaus am Bekanntesten ist. Doch der Höhepunkt im Synagogenjahr ist der Jom Kippur. Der Tora-Text dazu steht mit Levitikus 16 genau in der Mitte der fünf Bücher Mose. In der Liturgie wird an diesem Tag auch das Buch des Propheten Jona gelesen, der nicht nur Ninive zur Umkehr bewegen, sondern auch sein eigenes Gottesbild revidieren soll. Diese und weitere Texte werden in der Woche gelesen.

Fokuspunkt: Judentum

Die Versöhnung durch ein Opfer und das Ritual eines Sündenbocks von Jom Kippur hat in der Geschichte kräftig über die jüdische Tradition hinausgewirkt: Vom Sündenbockmechanismus wird bis heute gesprochen und bereits das Neue Testament interpretiert den Tod Jesu als Sühnopfer mit den Kategorien des Jom Kippur. Die Vorträge werden dieser spannenden Geschichte nachgehen. Was heisst Versöhnung auch heute? Im Konzert des Synagogenchors Zürich wird zudem auch das Kol Nidre erklingen, der Gesang des Versöhnungstags schlechthin.

Weitere Informationen finden sie hier.

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Kurs / Vortrag
Leider verschoben - Himmel hilft!

Leitung Imam Muris Begovic und Dr. Tabitha Walther

Datum: Leider verschoben, neuer Termin folgt!

Zeit 19:00 – 20:30 Uhr

Ort Universitätsspital Zürich oder Paulus Akademie

Kosten Kollekte

Leider verschoben, neuer Termin folgt! Die Corona-Pandemie hat viele Menschen an den Rand ihrer Belastbarkeit geführt. Hilfsangebote in der Krise sind daher gefragt. Viele, auch nichtreligiöse Menschen, greifen in dieser Situation auf ihre religiösen Ressourcen zurück. Wir sprechen mit Seelsorger*innen, Kirchenleitenden und Spitalverantwortlichen darüber, wie Menschen ihre spirituellen Ressourcen nutzen können und wie Spitäler, Altersheime oder Hospizeinrichtungen ihnen dabei helfen können.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

QuaMS|Muslimische Seelsorge Zürich und ZIID laden ein zu einem Gespräch über Religion und Spiritualität als Ressource in Krisenzeiten

Die Corona-Pandemie hat viele Menschen an den Rand ihrer Belastbarkeit geführt. Leicht zugängliche und bezahlbare Hilfsangebote in der Krise sind daher gefragt. Es liegt auf der Hand, sich in einer solchen Situation auf Religion und Spiritualität zu besinnen. Sie stehen allen Menschen überall und jederzeit unentgeltlich zur Verfügung. In ärmeren Ländern ist Religion häufig die wichtigste emotionale, soziale und mentale Ressource, um im Leben zu bestehen — insbesondere auch in Krisenzeiten. Viele – auch nichtreligiöse Menschen – greifen auch hierzulande in Krisen, bei wichtigen Lebensübergängen, aber auch bei Krankheit und Sterben auf ihre religiös-spirituellen Ressourcen zurück. Wenig erstaunlich, ist diese Erkenntnis gerade auch für Altersheime,
Spitäler, Hospiz- oder Pflegeeinrichtungen von zunehmender Bedeutung.

Doch wie können einzelne ihre spirituellen Ressourcen nutzen? Und wie können Seelsorger*innen einen Menschen dabei unterstützen? Was kann eine Gesundheitseinrichtung tun, um Menschen in ihrem Wohlbefinden in Krankheit und Gesundwerdung
auch spirituell zu stärken? Diesen Fragen, sowie den Erfahrungen von Seelsorger*innen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften und Spitalverantwortlichen gehen wir an diesem Abend nach.

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Kurs / Vortrag
Online - Muslime ja, Islam nein?

Leitung Hannan Salamat

Datum Dienstag, 8. Februar 2022

Zeit 19:00 – 21:00 Uhr

Ort Online per Zoom

Kosten
CHF 25 (reduziert CHF 15)

Anmeldung bis zum 3. Februar 2022

Anfang 2021 wurde in der Schweiz das sogenannte «Burkaverbot» angenommen und zehn Jahre zuvor der Bau von Minaretten verboten. Im Zusammenhang mit den beiden Initiativen wurde viel über Islamophobie, Islamfeindlichkeit oder antimuslimischen Rassismus gesprochen. Was genau ist mit diesen Begriffen gemeint und wo erleben Muslim*innen in der Schweiz Ausgrenzung?

Fokuspunkt: Islam

Unbehagen und Ausgrenzung im Umgang mit einer Religionsgemeinschaft in der Schweiz

Anfang des Jahres wurde das sogenannte «Burkaverbot» in einer Volksabstimmung angenommen. Zehn Jahre zuvor beschlossen die Stimmberechtigen, den Bau von Minaretten in der Schweiz auf Verfassungsebene zu verbieten. In der öffentlichen Auseinandersetzung über die beiden Initiativen war und ist auch von Islamophobie, Islamfeindlichkeit oder antimuslimischem Rassismus die Rede.

Hannan Salamat geht im ersten Teil der Veranstaltung der Frage nach, was mit diesen Begriffen überhaupt gemeint ist und in welchem historischen Zusammenhang sie entstanden sind? Im zweiten Teil spricht sie darüber, wo Muslim*innen in der Schweiz ausgegrenzt werden und wie wir das als Gesellschaft verhindern können.

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Rundgang
Der Himmel auf Erden?

Leitung Dr. Stefanos Athanasiou

Datum 28. März 2022

Zeit 18:00 - 19:30 Uhr

Ort Rousseaustrasse 17, 8037 Zürich

Kosten CHF 35 (reduziert CHF 30)

Anmeldeschluss 23. März 2022

Die spirituelle Bedeutung der griechisch-orthodoxen Liturgie, des Kirchenbaues und der Ikonen

Fokuspunkt: Christentum

Gegenüber der Kornhausbrücke in Zürich befindet sich die von Grund auf als solche gebaute grie-chisch-orthodoxe Kirche Agios Demetrios. Nach der christlichen griechisch-orthodoxen Auffassung tra-gen der eucharistische Gottesdienst, der Kirchenbau aber auch die ikonographischen Darstellungen in der Kirche massgeblich dazu bei, den Himmel auf Erden zu erleben. Die Besucher:innen werden mit auf einen Rundgang durch die Kirche genommen, wobei die Bedeutung von Ikonen, der Liturgie und des Kirchen-baues erläutert und durch ausgewählte Beispiele dargestellt werden.

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Kurs / Vortrag
Lehrgang Geschichte der Religionen: Islam (Modul 4)

Leitung Lehrgang Prof. Dr. Jacques Picard, Hannan Salamat, Dr. Tabitha Walther

Leitung Modul 4 Hannan Salamat

Daten Montag, 2., 9., 16., 23. und 30. Mai und 13. Juni 2022 (6 mal)

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Uni Zürich Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich oder per Zoom

Kosten CHF 240

Anmeldung bis zum 18. April 2022

Der Islam zeichnet sich durch eine grosse religiöse und kulturelle Vielfalt aus. Dennoch herrscht in unserer Gesellschaft ein homogenes Bild vom Islam und von muslimischen Menschen vor. Warum ist das so? Dies ist eine Hybrid-Veranstaltung: Die Teilnahme ist wahlweise vor Ort oder per Zoom möglich.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Islam – Kunst, Kultur und Religion

Dies ist eine Hybrid-Veranstaltung: Die Teilnahme ist wahlweise vor Ort oder per Zoom möglich.

Der Islam zeichnet sich durch eine grosse religiöse und kulturelle Vielfalt aus. Dennoch herrscht in unserer Gesellschaft ein homogenes Bild vom Islam und von muslimischen Menschen vor. Warum ist das so?

In diesem Modul möchten wir diesem Bild auf den Grund gehen, den Islam in seinem Entstehungskontext betrachten und uns mit der Wissenschaft, der Kunst und der 1400 Jahre alten kulturellen Vielfalt dieser Religion befassen. Zudem beschäftigen wir uns mit der Frage, wie muslimisches Leben in der Schweiz aussieht und wie sich dessen Zukunft in einer pluralen Gesellschaft gestaltet.

Sie können das Modul 4 auch besuchen, wenn Sie keine anderen Module besucht haben.

Ausblick

Der Lehrgang besteht aus 7 Modulen, die einzeln und unabhängig voneinander besucht werden können. Er eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Der Lehrgang startete im Sommer 2021, ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich. Wer alle sieben Module besucht hat, kann den Lehrgang mit einem entsprechenden Nachweis abschliessen.

Modul 5: Hinduismus, WS/SS 2022/23 (Dr. Frank Neubert)

Modul 6: Buddhismus, WS 2022/23 (Prof. Dr. Martin Baumann)

Modul 7: Die Zukunft von Religionen, SS 2023 (Prof. Dr. Jacques Picard, Hannan Salamat und Dr. Tabitha Walther)

Das ZIID richtet den Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich aus.

Zur Anmeldung
Kurs / Vortrag
Vom Himmel gefallen?

Leitung Dr. Tabitha Walther und Gäste

Datum 17. Mai 2022

Zeit 18:30 – 20:00 Uhr

Ort ZIID/Paulus Akademie

Kosten
CHF 35 (reduziert CHF 25)

Anmeldung bis zum 15. Mai 2022

Die Entstehung der christlichen Bibel

Fokuspunkt: Christentum

Ist die Bibel vom Himmel gefallen? Falls nein: wie ist sie entstanden? Was ist der Unterschied zwischen der hebräischen Bibel und dem christlichen Alten Testament? Welche Bezüge nimmt die christliche Bibel aus der jüdischen Bibel auf? Und in welchem Verhältnis zu diesen beiden Büchern steht der Koran?

Bei diesem Grundlagen-Seminar vor Ort oder online lernen wir die Abhängigkeiten und den Verweischarakter der drei Offenbarungsschriften der jüdischen, christlichen und muslimischen Tradition kennen. Wir diskutieren, was dies für die je eigene religiöse Verwurzelung bedeutet.

Zur Anmeldung
Rundgang
Chagall – Zwischen Zuschreibung und Definition religiöser Identitäten

Leitung Olga Osadtschy

Datum 2. Juni 2022

Zeit 18:00 – 19:30 Uhr

Ort Fraumünster

Kosten
CHF 35 (reduziert CHF 30)

Anmeldung bis zum 30. Mai 2022

Führung im Fraumünster

Fokuspunkt: Christentum

1909 malt Marc Chagall, damals noch Moische Chazkelewitsch Schagal, ein Por-trait seiner Verlobten Bella Rosenfeld. In der rechten unteren Ecke des Gemäldes liegt ein kleines blaues Buch. Betrachtet man eine Röntgenaufnahme dieses Bildes, so wird deutlich, dass Chagall dieses Element übermalte. Es handelt sich um eine kleine rote orthodoxe Bibel mit dem typischen Kreuz. Warum malt ein Mann aus orthodoxem jüdischem Haus seine Geliebte (aus noch orthodoxem jüdischem Hause) mit einem christlichen Gebetbuch? Warum übermalt er es anschliessend? Diese Fragen kann uns der Künstler nicht mehr beantworten. Eines ist jedoch klar: Schon ganz früh gehört das Spiel mit Motiven und Symbo-len der jüdischen und christlichen Religionen, sowie Märchen, Sagen und Mythen zum Werk Chagalls. In der Führung wird es darum gehen, die Zürcher Cha-gall-Fenster in ihrem grösseren sozio-historischen Kontext zu betrachten, wobei Chagalls Werk gerade vor dem Hintergrund zeitgenössischer Konflikte rund um die Zuschreibung und Definition religiöser Identitäten eine neue Aktualität erhält.

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