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Kurs / Vortrag
«Das Tagebuch der Menschheit» (06)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Montag, 26. August, 9., 16., 23. September, 7. Oktober 2019

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 150.-

(Anmeldung bis 9. August)

Da gibt es zwei Wissenschaftler, einer Anthropologe und Evolutionsbiologe, der andere Historiker und Literaturwissenschaftler, beide Agnostiker, die kommen auf die Idee, die Bibel zu lesen. Sie sind begeistert von den Geschichten, finden sie weder langweilig noch doof oder gar schrecklich und schreiben «Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät.» Sie schreiben so, dass das Lesen zum Vergnügen wird.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

von Carel van Schaik und Kai Michel. Gemeinsame Lektüre

Diese biblischen Geschichten, das ist ja schrecklich, was da alles erzählt wird. Da wird gelogen, verflucht, einander hintergangen. Es wird von einem Gott erzählt, der eifersüchtig ist, die Menschen bestraft, Gehorsam fordert und selbst das Töten des eigenen Sohnes verlangt. Grosseltern, die ihren Enkelkindern solche Geschichten erzählen, spüren den spöttischen Blick von deren Eltern – wie kann man auch solche frommen (?) Geschichten erzählen – und kommen in Erklärungsnot, wenn die Enkelinnen fragen, ob es wirklich so war.

Und da gibt es zwei Wissenschaftler, einer Anthropologe und Evolutionsbiologe, der andere Historiker und Literaturwissenschaftler, beide Agnostiker, die kommen auf die Idee, die Bibel zu lesen. Sie sind begeistert von den Geschichten, finden sie weder langweilig noch doof, und schreiben «Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät.» Sie schreiben so, dass das Lesen zum Vergnügen wird. Nicht nur werden die Geschichten wieder lebendig, sie erweitern den eigenen Horizont und geben einen tiefen Einblick in die Genese des homo sapiens.

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Rundgang
Jesus-Kind aus Sri Lanka (17)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 1. September 2019

Zeit 14.30 - ca. 17.00 Uhr

Ort Treffpunkt: Herz Jesu Kirche, Ämtlerstrasse 45, 8003 Zürich

Kosten CHF 50.- (inkl. Imbiss)

(Anmeldung bis 16. August)

Durch die Teilnahme am tamilischen Infant Jesu-Fest können Sie erleben, wie ein ursprünglich europäisches Kirchenfest in die hinduistisch geprägte Gemeinschaft der tamilischen Katholiken integriert wurde.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Besuch bei der tamilisch-katholischen Gemeinschaft

Der Besuch bei der tamilisch-katholischen Gemeinschaft in Zürich Wiedikon entführt Sie in eine faszinierende Welt unterschiedlicher Farben, Klänge und ritueller Handlungen. Durch die Teilnahme am tamilischen Infant Jesu-Fest können Sie erleben, wie ein ursprünglich europäisches Kirchenfest in die hinduistisch geprägte Gemeinschaft der tamilischen Katholiken integriert wurde.

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Kurs / Vortrag
Text – Talk – Tea (01)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Daten Montag, 2. September (Geburt);
4. November (Hoffnung und Aufbruch) – Scriptural Reasoning im Rahmen der «Woche der Religionen»
(18.30 - 21.00 h; freier Eintritt/Kollekte);
2. Dezember (Glück);
6. Januar (Strafe);
3. Februar (Humor)

Zeit 18.30 – 19.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 20.- (je Abend; CHF 10.- u30)

«Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort. Hier können wir einander begegnen», sagte der Mystiker Rumi (Mewlana Jalal ad-Din ar-Rumi 1207-1273). Mit Text-Talk-Tea möchten wir uns genau an diesem Ort begegnen. Menschen kommen zusammen und schauen sich Texte aus dem Judentum, Christentum und Islam an. Dabei geht es nicht darum, nach Übereinstimmung zu suchen, sondern vielmehr die Texte und ihre möglichen Interpretationen über Religionsgrenzen hinweg zu erforschen und unter dem Aspekt aktueller Themen zu betrachten. Was haben diese Texte heute zu sagen?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Dialog, Reflexion, Entspannung

«Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort. Hier können wir einander begegnen», sagte der Mystiker Rumi (Mewlana Jalal ad-Din ar-Rumi 1207-1273).

Mit Text-Talk-Tea möchten wir uns genau an diesem Ort begegnen. Menschen kommen zusammen und schauen sich Texte aus dem Judentum, Christentum und Islam an. Dabei geht es nicht darum, nach Übereinstimmung zu suchen, sondern vielmehr die Texte und ihre möglichen Interpretationen über Religionsgrenzen hinweg zu erforschen und unter dem Aspekt aktueller Themen zu betrachten. Was haben diese Texte heute zu sagen? Geht es nur um Rituale und DOs and DON’Ts? Oder haben diese Texte auch zu menschlichen Belangen wie Sehnsucht nach Anerkennung, Scham oder Liebe, aber auch grosse aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Gender, oder Rassismus zu sagen?

Text- Talk- Tea bringt:

Begegnung – Menschen kommen zusammen und diskutieren über ein Thema aus verschiedenen Perspektiven

Entdeckung – Wir entdecken viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Das ist auch gut so. Wir müssen zu einem Thema nicht zu Einigung oder zu Konsens kommen. Unterschiede würdigen und verschiedene Meinungen aushalten ist heute für alle eine Herausforderung. Wir üben zusammen.

Bildung – die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfahren und lernen über das Andere aber auch über das Eigene. Wissen baut Vorurteile ab und das möchten wir erreichen.

Verbindung – hier können wir Brücken schlagen und bestenfalls sogar Freundschaften schliessen.

Und so geht es:

Wir legen ein Thema fest, das uns und Sie beschäftigt, oder nehmen auch ein Anliegen oder Problem auf, mit dem wir uns in der Gesellschaft konfrontiert sehen.

Wir wählen aus unseren Quellen eine kurze Passage aus, die sich auf das Thema bezieht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen in kleinen Gruppen zusammen und lesen die Texte für die anderen Gruppen vor.

Unsere Fachleitungen moderieren die Diskussionen zu den einzelnen Passagen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Fragen oder teilen ihre Gedanken oder etwas, das sie beim Anhören der Texte besonders berührt hat. Auf diese Weise beginnt eine offene Diskussion und wir können gemeinsam über die möglichen Bedeutungen der Texte reflektieren.

Dazu geniessen wir eine gute Tasse Tee.

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Rundgang
Einst im Schtetl - heute in Zürich (18)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Sonntag,
15. September 2019

Zeit 10.30 – 12.30 Uhr

Treffpunkt Tramhaltestelle Bezirksgebäude (Tram 2/3)

Kosten CHF 50.-

(Anmeldung bis 30. August)

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Auf diesem Stadtrundgang erfahren wir vom ehemaligen Leben dieser Zuzüger und verfolgen deren Weg in die zürcherische Gesellschaft. Ihre Geschichte ist mit all ihren Rückschlägen und Erfolgen zugleich auch eine typische Geschichte für die Integration von Zuwanderern.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Osteuropäisches Judentum in Zürich

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo, wovon und wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich organisiert? Wie wurden sie aufgenommen? Und wie verlief ihre Integration?

Auf diesem Stadtrundgang erfahren wir vom ehemaligen Leben dieser Zuzüger und verfolgen deren Weg in die jüdisch-zürcherische und die allgemein zürcherische Gesellschaft. Ihre Geschichte ist mit all ihren Rückschlägen und Erfolgen zugleich auch eine typische Geschichte für die Integration von Zuwanderern.

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Kurs / Vortrag
Reformiert euch? (15)

Leitung Hannan Salamat

Daten Dienstag, 17. und 24. September 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 70.-

(Anmeldung bis 30. August)

Vor dem Hintergrund «500 Jahre Reformation» widmet das ZIID zwei Abende dem Thema 'Reformfähigkeit des Islams '. Vor allem im Bezug auf die Menschenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter, gesellschaftliche Pluralität und Rechtsstaatlichkeit hat sie eine besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit hierzulande bekommen.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Reformislam und Reformationsbewegungen im Islam

Passen «Islam» und «Moderne» zusammen? Dieser Frage widmen sich seit Ende des 19. Jahrhunderts viele muslimische DenkerInnen im Osten wie im Westen. Vor allem im Bezug auf die Menschenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter, gesellschaftliche Pluralität und Rechtsstaatlichkeit hat die Reformfähigkeit des Islams eine besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit hierzulande bekommen.

Vor dem Hintergrund «500 Jahre Reformation» widmet das ZIID zwei Abende diesem Thema: Wir schauen uns am ersten Abend die historische Entwicklung und die VordenkerInnen des sogenannten «Reformislams» an und beschäftigen uns am zweiten Abend mit aktuellen Entwicklungen und Debatten. Kann man als MuslimIn modern und authentisch sein? Wir freuen uns auf eine lebendige Diskussion mit Ihnen.

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Rundgang
Auf den Spuren von Rabbi Moses und seinen Nachfolgern (19)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Donnerstag,
19. September 2019

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Treffpunkt Kunsthaus vor dem Eingang

Kosten CHF 50. –

(Anmeldung bis 30. August)

Zehn bis fünfzehn Familien bildeten vom 13. bis 15. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde in Zürich. Wieso kamen sie nach Zürich und wieso wurden sie ausgewiesen? Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Zürcher Juden vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Die Geschichte der Zürcher Juden

Zehn bis fünfzehn Familien bildeten vom 13. bis 15. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde in Zürich. Wieso kamen sie nach Zürich und wieso wurden sie ausgewiesen? Wo haben sie gelebt? Unter welchen Bedingungen? Womit haben sie ihren Lebensunterhalt bestritten? Wo gebetet und wo beerdigt?

Wir begeben uns auf Spurensuche nach Rabbi Moses, Frau Minne, Vifli, Israel, Mordechai und weiteren Mitgliedern der spätmittelalterlichen jüdischen Gemeinde, erfahren von ihrem Leben und Sterben, besuchen die ehemalige Judengasse und Synagoge und besichtigen als Höhepunkt die weltweit einmaligen hebräischen Beschriftungen von profanen Wandmalereien.

Nach der Vertreibung 1436 durften sich erst ab 1862 wieder jüdische Menschen in Zürich niederlassen und wir erfahren, wie sie sich und ihre Gemeinden bis in die heutige Zeit entwickelt haben.

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Rundgang
Islam in Zürich (20)

Leitung Hannan Salamat

Datum Freitag, 20. September 2019

Zeit 10.00 – 16.00 Uhr

Treffpunkt Eingang Dörflistrasse 67, 8050 Zürich - Oerlikon (bitte Trambillet für die Zonen 110 mitbringen).

Kosten CHF 80. – (inkl. Mittagessen)

(Anmeldung bis 30. August)

Aus diesem Stadtrundgang werden Sie wichtige Stationen in der Geschichte der Muslime besuchen, beim Freitagsgebet dabei sein und die Gelegenheit haben, mit Musliminnen und Muslimen ins Gespräch zu kommen.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Ein Stadtrundgang

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Musliminnen und Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen?

Hannan Salamat nimmt die Teilnehmenden mit auf eine eintägige Tour durch das «islamische Zürich». Sie werden wichtige Stationen in der Geschichte der Muslime besuchen, beim Freitagsgebet dabei sein und die Gelegenheit haben, mit Musliminnen und Muslimen ins Gespräch zu kommen. Sie erfahren aus erster Hand einiges über die kulturelle und religiöse Vielfalt und die Organisationsstruktur der MuslimInnen in Zürich.

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Rundgang
The Jewish Mile (21)

Leitung Ralph Weingarten, Annette Böckler

Datum Mittwoch,
25. September 2019

Zeit 13.15 – 18.00 Uhr

Treffpunkt Tramhaltestelle (Tram 8) Bahnhof Selnau (bitte Trambillett für die Zone 110 mitnehmen)

Kosten CHF 110. – (inkl. Imbiss)

(Anmeldung bis 6. September)

An dieser Stadtführung erfahren Sie einiges zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Jüdischer Alltag in Zürich

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

An dieser Stadtführung erfahren Sie einiges zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

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