Das ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog vermittelt Wissen über Religionen zum Dialog in einer multikulturellen Gesellschaft.

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Kurs / Vortrag
Ringvorlesung: Wunder und Wahn (03)

Konzept Andrea König

Leitung Stefan Schreiner, Anna-Konstanze Schröder, Martin Dreyfus, Heinz Käufeler

Daten Donnerstag, 6., 13., 20., 27. September

Zeit 19.30 – 20.45 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 120.- (Einzeleintritt an der Abendkasse möglich)

(Anmeldung bis 17. August)

Die Ringvorlesung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Philosoph David Hume (1711-1776) definierte das Wunder als Ereignis, das gegen die Naturgesetze verstösst. Wunder widersprechen sowohl Wissenschaft wie Alltagserfahrung. Gründen sie auf blosser Einbildung? Die Reihe ergründet das Spannungsfeld von Wunder und Wahn aus mehreren Perspektiven.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Ein Post Scriptum zu den Zürcher Festspielen

Der Philosoph David Hume (1711-1776) definierte das Wunder als Ereignis, das gegen die Naturgesetze verstösst. Wunder widersprechen sowohl Wissenschaft wie Alltagserfahrung. Gründen sie auf blosser Einbildung? Die Reihe ergründet das Spannungsfeld von Wunder und Wahn aus mehreren Perspektiven.


1. Abend (Stefan Schreiner)
Wunder gibt es immer wieder

Berichte von Wundern als Bruch der «normalen» Weltordnung gehören ebenso in Heilige Schriften wie zum festen Bestandteil der Abenteuerliteratur. Wunder dienen der prophetischen Legitimation, ein Prophet, der kein Wunder vollbringt, ist kein Prophet. Wunder in Reiseberichten dienen nicht allein der Betonung von Atemberaubendem, sie markieren zugleich auch Grenzen der Vernunft, lassen Raum zum Staunen und fordern auf zu Demut und Ehrfurcht gegenüber dem Unbegreiflichen.


2. Abend (Anna-Konstanze Schröder)
Heilig oder Verrückt?

Wer Stimmen hört oder Visionen hat, gilt als Fall für den Psychiater. Zu anderen Zeiten oder an anderen Orten gelten solche Eindrücke als spirituelle Erfahrung. Doch was genau macht den Unterschied zwischen Wahn und Wunder aus? Und wer ist letztlich verrückter: Die, die aussergewöhnliche Erfahrungen erleben, jene, die diese Menschen als Heilige verehren oder solche, die sie als Wahnsinnige ablehnen und als Hexen verfolgen?


3. Abend (Martin Dreyfus)
Hölle und Himmel: Wahn und Wunder in der Literatur

Der Schriftsteller Alexander Moritz Frey, Regimentskamerad von Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg, emigriert nach 1933 zunächst nach Österreich, später in die Schweiz ,wo er seinen Roman „Hölle und Himmel“ veröffentlicht, in welchem er das über Diktaturen hereinbrechende Strafgericht vorausschauend darstellt.
1940 findet Franz Werfel auf der Flucht vor den Nationalsozialisten Unterschlupf im Wallfahrtsort Lourdes. Wenn er den Schergen entkäme, würde er ein Buch über Bernadette Soubirous schreiben, gelobt Werfel. In die USA entkommen, veröffentlicht er 1941 seinen Roman „Das Lied der Bernadette“.
Und Lion Feuchtwanger veröffentlicht nach „Teufel in Frankreich“ über seine Erlebnisse in Frankreich 1948 sein Theaterstück „Wahn oder der Teufel in Boston“, in welchem er die Verfolgung der Intellektuellen durch das Committee for Unamerican Activities in der Ära Joseph McCarthy’s anprangert. Schon vor und nach dem Weltkrieg von 1914/18 haben Dichterinnen und Schriftsteller das „Weltende“ zwischen Wahn und Wunder beschrieben. Diesen Anteilen in der deutschsprachigen Literatur soll in der Vorlesung zwischen „Hölle und Himmel“, zwischen Wahn und Wunder nachgegangen werden.


4. Abend (Heinz Käufeler)
Religiöse Motive in sozialen Bewegungen

Heilserwartung kann soziale Kräfte mobilisieren. Messianische oder millenaristische Bewegungen haben im Lauf der Geschichte als Begleiterscheinungen von Krisensituationen immer wieder für erhebliche soziale und kulturelle Turbulenzen gesorgt. In säkularisierter Form ist die Wirksamkeit der entsprechenden Energien bis in die Gegenwart spürbar. Ein ethnologischer, historischer und soziologischer Überblick des Phänomens.

Zur Anmeldung
Rundgang
Einst im Schtetl - heute in Zürich (21)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Sonntag, 23. September - ausgebucht

Zeit 10.30 – 12.30 Uhr

Treffpunkt Tramhaltestelle Bezirksgebäude (Tram 2/3)

Kosten CHF 50.-

(Anmeldung bis 7. September)

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo, wovon und wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich organisiert? Wie wurden sie aufgenommen? Und wie verlief ihre Integration?

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Osteuropäisches Judentum in Zürich

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo, wovon und wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich organisiert? Wie wurden sie aufgenommen? Und wie verlief ihre Integration?

Auf einem Stadtrundgang erfahren wir vom ehemaligen Leben dieser Zuzüger und verfolgen deren Weg in die jüdisch-zürcherische und die allgemein zürcherische Gesellschaft. Ihre Geschichte ist mit all ihren Rückschlägen und Erfolgen zugleich auch eine typische Geschichte für die Integration von Zuwanderern.

Zur Anmeldung
Rundgang
The Jewish Mile (22)

Leitung Annette Böckler, Ralph Weingarten

Datum Donnerstag, 4. Oktober

Zeit 11.00 – 18.30 Uhr

Treffpunkt Gegenüber Haupteingang der Synagoge an der Löwenstrasse 11 (bitte Trambillett mitnehmen)

Kosten CHF 160. – (inkl. Mittagessen)

(Anmeldung bis 14. September)

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Jüdischer Alltag in Zürich

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

An dieser Stadtführung erfahren Sie einiges zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

Zur Anmeldung
Sprachkurs
Grundkurs Arabisch 1. Semester (34)

Leitung Rashid Jassim

Daten Montag, 22. Oktober – 1. April

(Ausfall: 17.12. – 31.12.; 11.2. – 18.2.)

Zeit 19.40 – 21.10 Uhr

Ort Kantonsschule Rämibühl, Zeltweg 21A, 8032 Zürich

Kosten CHF 620. –

(Anmeldung bis 5. Oktober)

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Sie lernen die Sprache von Grund auf. Ziel ist es, die arabische Schrift und deren Aussprache zu beherrschen.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

1. Semester (von 4)

Sie lernen die Sprache von Grund auf. Ziel ist es, die arabische Schrift und deren Aussprache zu beherrschen. Abwechslungsreiche, motivierende Lernformen unterstützen Sie.

Einstieg nach Absprache jederzeit möglich.

Lehrmittel: USRATI Band 1, ISBN 978-3-19-105243-0

Zur Anmeldung
Sprachkurs
Grundkurs Iwrit 1. Semester (30)

Leitung Shoshana Grünenfelder

Daten Montag, 22. Oktober – 1. April (19 Doppellektionen)

(Ausfall: 17.12. – 31.12.; 11.2. – 18.2.)

Zeit 17.45 – 19.15 Uhr

Ort Volkshochschule Zürich, Bärengasse 22, 8001 Zürich

Kosten CHF 570. –

(Anmeldung bis 5. Oktober)

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wir wollen die Sprache von Grund auf lernen, d.h. das Alphabet, die Druck- und Schreibschrift, die Grammatik, und uns einen elementaren Wortschatz aneignen.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

1. Semester (von 4)

Lerninhalte: 1. – 2. Semester: Druckschrift und Schreibschrift lesen und in Schreibschrift schreiben – Elementarwortschatz – einfache Frage- und Antwortsätze – Konjugation einfacher Verben in der Gegenwart – Vermittlung von Kenntnissen israelischer und jüdischer Kultur.

Zur Anmeldung