Das ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog vermittelt Wissen über Religionen zum Dialog in einer multikulturellen Gesellschaft.

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Kurs / Vortrag
Muslimische DenkerInnen im 20./21. Jahrhundert (14)

Leitung Rifa’at Lenzin

Daten Donnerstag, 18., 25. Januar, 1. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich Zentrum, Rämistrasse 71

Kosten CHF 110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

In den letzten Jahrzehnten, während sich die westliche Welt auf den «islamischen Fundamentalismus» fokussierte, haben sich in der islamischen Welt eine ganze Reihe von prominenten Denkern und Denkerinnen mit der Neuformulierung wichtiger Prämissen des islamischen Denkens auseinandergesetzt.

Fokuspunkt: Islam: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Mohammad Shabestari, Mohammed Arkoun, Tariq Ramadan, Fatima Mernissi

In den letzten Jahrzehnten, während sich die westliche Welt auf den «islamischen Fundamentalismus» fokussierte, haben sich in der islamischen Welt eine ganze Reihe von prominenten Denkern und Denkerinnen mit der Neuformulierung wichtiger Prämissen des islamischen Denkens auseinandergesetzt. Einige sollen anhand von Texten vorgestellt werden.

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Sprachkurs
Das Ende der Zeit - Hebräischwoche (39)

Leitung Annette Böckler, Elisabeth Wyss-Jenny

Daten Sonntag - Freitag,
21. - 26. Januar

Ort Kloster Kappel,
Seminarhotel / Bildungshaus
Kappelerhof 5
8926 Kappel a. A.

Auskunft und Anmeldung
Kurse im Kloster Kappel
+41 (0)44 764 88 30
kurse.theologie@klosterkap-
pel.ch

Detailprospekt beim ZIID erhältlich.

Die Bibel erzählt, wie Gott angesichts von Gewalt und Unrecht keinen anderen Ausweg sah, als die Welt zu fluten. Mit der Sintflut machte er tabula rasa, um neu zu beginnen. Die Menschen sind bis heute von apokalyptischen Szenarien fasziniert, auch wenn sie oft mit schrecklichen Gewaltausbrüchen und Endzeitschlachten verbunden sind.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Faszination und Schrecken angesichts von apokalyptischen Vorstellungen

Die Bibel erzählt, wie Gott angesichts von Gewalt und Unrecht keinen anderen Ausweg sah, als die Welt zu fluten. Mit der Sintflut machte er tabula rasa, um neu zu beginnen. Danach versprach er, nie mehr einen apokalyptischen Untergang über die Welt zu bringen und erklärte den Regenbogen als Bundeszeichen seiner Treue. Doch die Menschen sind bis heute von apokalyptischen Szenarien fasziniert, auch wenn sie oft mit schrecklichen Gewaltausbrüchen und Endzeitschlachten verbunden sind. Darin spiegelt sich die Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Erlösung, aber auch nach Rache und Vergeltung. Sowohl in der hebräischen Bibel wie auch im Neuen Testament gibt es zahlreiche apokalyptische Texte. Angesichts einer unübersichtlich gewordenen Welt erhalten sie heute neue Aktualität.

In der Hebräischwoche werden apokalyptische Texte aus dem Alten Testament/Tenach übersetzt und in den grösseren Horizont von Endzeitvorstellungen eingebettet. Die begleitenden Vorträge werfen Licht auf die Endlichkeit von Geschichte und Zeit, die die Endlichkeit des Menschen umfassen.

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Tagung
Jüdische Bausteine für den interreligiösen Dialog (06)

Leitung Michel Bollag

Datum Montag, 5. Februar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Weshalb ist der interreligiöse Dialog essentiell für die Zukunft von Religion und Gesellschaft? Mit dieser Frage hat sich der jüdische Religionsphilosoph Abraham Joshua Heschel (1907-1972) befasst, während das Trauma der Schoa und die Entstehung des Staates Israel viele Juden zu einer Konzentration auf das Eigene führte.

Fokuspunkt: Judentum: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Abraham Joshua Heschel: «Keine Religion ist eine Insel»

Weshalb ist der interreligiöse Dialog essentiell für die Zukunft von Religion und Gesellschaft? Mit dieser Frage hat sich der jüdische Religionsphilosoph Abraham Joshua Heschel (1907-1972) zu einer Zeit befasst, in der nur die wenigsten Theologen deren Bedeutung voraussahen. Die Mehrheit der Jüdinnen und Juden waren zu sehr mit den traumatisierenden Folgen der Schoa und der Gründung des Staates Israel beschäftigt, um im interreligiösen Dialog eine Priorität zu sehen.

In diesem ersten Seminar zum Thema Jüdische Bausteine für den interreligiösen Dialog lernen wir anhand von Referaten und Texten die Grundzüge des theologischen Denkens Abraham Joshua Heschels kennen und lesen den grundlegenden Aufsatz «Keine Religion ist eine Insel» (1965).

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Kurs / Vortrag
Heute Ruhetag! (17)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin, Judith Stofer

Daten Dienstag, 27. Februar, 6., 13., 20. März

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 130. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit wtb – Deutschschweizer Projekte Erwachsenenbildung durchgeführt.

Der Schabbat im Judentum, der Sonntag im Christentum und der Freitag im Islam – in der allgemeinen Wahrnehmung gelten sie einfach als jeweiliger Ruhetag. Welches aber sind die einzelnen religiös-theologischen, kulturellen, rituellen und gesellschaftspolitischen Aspekte der Ruhetagregelung im Judentum, Christentum und Islam?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Der Ruhetag in den drei monotheistischen Religionen

Der Schabbat im Judentum, der Sonntag im Christentum und der Freitag im Islam – in der allgemeinen Wahrnehmung gelten sie einfach als jeweiliger Ruhetag.

Der Islam aber kennt keinen eigentlichen Ruhetag analog zum Schabbat oder Sonntag, denn der Freitag im Islam ist – theologisch gesehen – ein Tag wie jeder andere, ausser dass an diesem Tag die Männer (und manchmal auch die Frauen) zum Freitagsgebet gehen.

Im Christentum wiederum feierte man zu Beginn parallel den Schabbat als Ruhetag und am Sonntag den Tag der Auferstehung Jesu. Später ist dann der Sonntag als Tag des Herrn endgültig an die Stelle des Schabbats getreten.

Während das Phänomen des Ruhetages – zumindest im Judentum und im Christentum – zentrale theologische Aspekte besitzt, bekommt es im Kontext heutiger liberaler Wirtschaftssysteme auch eine gesellschaftspolitische Dimension, welche wesentliche Lebensbereiche wie etwa das Arbeitsrecht und die Arbeitsregelung betrifft.

Im Kurs werden im Rahmen von vier Abenden die einzelnen religiös-theologischen, kulturellen, rituellen und gesellschaftspolitischen Aspekte der Ruhetagregelung im Judentum, Christentum und Islam behandelt.

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Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (05)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 1., 8., 15. März, 12., 19. April

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums. In diesem Kurs wird sie kontinuierlich gelesen und besprochen.

Fokuspunkt: Christentum: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

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