Das ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog (bis 2015 Zürcher Lehrhaus) vermittelt Wissen über Religionen zum Dialog in einer multikulturellen Gesellschaft. Es ist ein Ort, um miteinander und voneinander zu lernen. Wer andere kennt, lernt sich selbst besser kennen und verstehen. Das ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben.

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Kurs
Apostelgeschichte (07)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 31. August, 7., 14., 28. September, 12. Oktober

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden.

Fokuspunkt: Christentum: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

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Sprachkurs
Das Buch Jesaja (32)

Leitung Eva Keller

Daten Mittwoch, 6., 27. September, 25. Oktober, 22. November, 10. Januar

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150.-

Die Visionen Jesajas, seine Kult- und Sozialkritik, aber auch die prägnanten Verheissungen und Trostworte fordern immer wieder zur Auseinandersetzung mit diesem Propheten heraus.

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Hebräisch-Lektüre

Die Visionen Jesajas, seine Kult- und Sozialkritik, aber auch die prägnanten Verheissungen und Trostworte fordern immer wieder zur Auseinandersetzung mit diesem Propheten heraus. Schon im Buch selbst sind Spuren davon festzustellen, denn wesentliche Teile stammen von späteren Autoren, die die Worte Jesajas für ihre eigene Zeit fruchtbar machten. In Judentum und Christentum wird reichlich daraus gelesen und zitiert.

Das Kursziel ist die Fähigkeit, den biblischen Text in der Originalsprache zu lesen und zu übersetzen und sich auch inhaltlich damit auseinanderzusetzen. Die kontinuierliche Lektüre wird in Kapitel 49 einsetzen. Die Teilnehmenden bestimmen die Geschwindigkeit der Lektüre und entscheiden, welche Textpassagen vertieft angeschaut werden sollen.

Hebräischkenntnisse (lesen und Grundvokabular) sowie die Bereitschaft, Texte unter Beizug von Hilfsmitteln zu übersetzen, werden vorausgesetzt

Zur Anmeldung
Rundgang
The Jewish Mile (25)

Leitung Michel Bollag, Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 13. September

Zeit 13.30 – ca. 18.00 Uhr

Treffpunkt Gegenüber Haupteingang der Synagoge an der Löwenstrasse 11

Kosten CHF 110. – (inkl. Bagelimbiss; bitte Trambillett mitnehmen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Jüdischer Alltag in Zürich

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Michel Bollag und Ralph Weingarten nehmen die Teilnehmenden mit auf eine halbtägige Stadtführung zu Fuss und mit dem Tram, bei der sie nicht nur die Orte selbst besuchen, sondern auch einiges erfahren zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

Zur Anmeldung
Kurs
Eine musikalische Uhr (01)

Leitung Annette Böckler

Datum Mittwoch, 13. September

Zeit 19.00 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der Jüdische Gottesdienst basiert nicht nur auf Texten, sondern auch auf der Überlieferung bestimmter musikalischer Traditionen. Der Schabbat klingt anders als die Hohen Feiertage. Auch einzelne Teile des Gottesdienstes haben ihre spezifischen Klänge. Der Klang des Gottesdienstes ist eine musikalische Uhr.

Fokuspunkt: Judentum: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Der Klang des jüdischen Gottesdienstes

Der Jüdische Gottesdienst basiert nicht nur auf Texten, sondern auch auf der Überlieferung bestimmter musikalischer Traditionen. Der Schabbat klingt anders als die Hohen Feiertage. Auch einzelne Teile des Gottesdienstes haben ihre spezifischen Klänge. Gemeint sind hier nicht Lieder, sondern kleine musikalische Motive, an denen man die Jahres- oder Tageszeit erkennt. Der Klang des Gottesdienstes ist eine musikalische Uhr. Die zeitgebundenen Motive strukturieren den Gottesdienst und geben Festen, Schabbat und Wochentagen ihren jeweils besonderen Klang. Die Grundlagen dieser Tradition, «Nusach Tefillah», sind jedoch selbst vielen, die regelmässig in Gottesdienste gehen, nicht bewusst.

Der Vortrag stellt die musikalischen Traditionen des aschkenasischen Judentums vor und beleuchtet auch den Stellenwert dieser Traditionen in den verschiedenen Strömungen des Judentums. Er richtet sich in gleicher Weise an die, denen Synagogengottesdienste vertraut sind, als auch an alle, die an der jüdischen Liturgie oder an religiöser Musik interessiert sind. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Zur Anmeldung
Rundgang
Islam in Zürich (26)

Leitung Rifa‘at Lenzin, Dilek Ucak-Ekinci

Datum Freitag, 15. September

Zeit 09.30 – ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt Vor der evang.-ref. Kirche Balgrist (Anreise mit Tram Nr.11 oder S 18 bis Haltestelle «Balgrist»; bitte Trambillet für die Zonen 110 und 154 mitbringen).

Kosten CHF 160. – (inkl. Mittagessen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Ein Stadtrundgang

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Rifa’at Lenzin nimmt die Teilnehmenden mit auf eine eintägige Tour durch das «islamische Zürich». Sie werden wichtige Stationen in der Geschichte des Islam und der Muslime in Zürich besuchen und beim Freitagsgebet in einer Moschee dabei sein. Sie erfahren aus erster Hand einiges über die kulturelle und religiöse Vielfalt, die Organisation und nicht zuletzt die Probleme und Hoffnungen der hiesigen Muslime.

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