Das ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog vermittelt Wissen über Religionen zum Dialog in einer multikulturellen Gesellschaft.

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Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (24)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Daten Mittwoch, 10., 17., 24., 31. Januar, 7., 14. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum

Kosten CHF 240.- (je Modul)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Religiöse Vorstellungen sind universell und gleichzeitig hoch umstritten. Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Religiöse Vorstellungen sind universell und gleichzeitig hoch umstritten. Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen à je sechs Abende, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.
Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich als Interessierte Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Sind alle Module und eine Schlussprüfung absolviert worden, erhält der/die TeilnehmerIn eine Abschlussbestätigung.


Modul 1:
Religion – eine europäisch-christliche Erfindung?

Bei Judentum, Christentum und Islam sowie dem Buddhismus und Hinduismus spricht man mit grösster Selbstverständlichkeit von Religionen. Aber kann man einen ursprünglich im christlich-europäischen Kulturkontext geprägten Begriff ‹Religion› auf den asiatischen, arabischen oder etwa altorientalischen Kulturraum übertragen? Im Modul wird exemplarisch aufgezeigt, wie sich die Vorstellungen davon, was ‹Religion› ist, im Laufe der Zeit entwickelt und verändert haben.

(Modul 2 Judentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 3 Christentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 4 Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 5 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 6 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)

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Kurs / Vortrag
Muslimische DenkerInnen im 20./21. Jahrhundert (14)

Leitung Rifa’at Lenzin

Daten Donnerstag, 18., 25. Januar, 1. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich Zentrum, Rämistrasse 71

Kosten CHF 110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

In den letzten Jahrzehnten, während sich die westliche Welt auf den «islamischen Fundamentalismus» fokussierte, haben sich in der islamischen Welt eine ganze Reihe von prominenten Denkern und Denkerinnen mit der Neuformulierung wichtiger Prämissen des islamischen Denkens auseinandergesetzt.

Fokuspunkt: Islam: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Mohammad Shabestari, Mohammed Arkoun, Tariq Ramadan, Fatima Mernissi

In den letzten Jahrzehnten, während sich die westliche Welt auf den «islamischen Fundamentalismus» fokussierte, haben sich in der islamischen Welt eine ganze Reihe von prominenten Denkern und Denkerinnen mit der Neuformulierung wichtiger Prämissen des islamischen Denkens auseinandergesetzt. Einige sollen anhand von Texten vorgestellt werden.

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Sprachkurs
Das Ende der Zeit - Hebräischwoche (39)

Leitung Annette Böckler, Elisabeth Wyss-Jenny

Daten Sonntag - Freitag,
21. - 26. Januar

Ort Kloster Kappel,
Seminarhotel / Bildungshaus
Kappelerhof 5
8926 Kappel a. A.

Auskunft und Anmeldung
Kurse im Kloster Kappel
+41 (0)44 764 88 30
kurse.theologie@klosterkap-
pel.ch

Detailprospekt beim ZIID erhältlich.

Die Bibel erzählt, wie Gott angesichts von Gewalt und Unrecht keinen anderen Ausweg sah, als die Welt zu fluten. Mit der Sintflut machte er tabula rasa, um neu zu beginnen. Die Menschen sind bis heute von apokalyptischen Szenarien fasziniert, auch wenn sie oft mit schrecklichen Gewaltausbrüchen und Endzeitschlachten verbunden sind.

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Faszination und Schrecken angesichts von apokalyptischen Vorstellungen

Die Bibel erzählt, wie Gott angesichts von Gewalt und Unrecht keinen anderen Ausweg sah, als die Welt zu fluten. Mit der Sintflut machte er tabula rasa, um neu zu beginnen. Danach versprach er, nie mehr einen apokalyptischen Untergang über die Welt zu bringen und erklärte den Regenbogen als Bundeszeichen seiner Treue. Doch die Menschen sind bis heute von apokalyptischen Szenarien fasziniert, auch wenn sie oft mit schrecklichen Gewaltausbrüchen und Endzeitschlachten verbunden sind. Darin spiegelt sich die Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Erlösung, aber auch nach Rache und Vergeltung. Sowohl in der hebräischen Bibel wie auch im Neuen Testament gibt es zahlreiche apokalyptische Texte. Angesichts einer unübersichtlich gewordenen Welt erhalten sie heute neue Aktualität.

In der Hebräischwoche werden apokalyptische Texte aus dem Alten Testament/Tenach übersetzt und in den grösseren Horizont von Endzeitvorstellungen eingebettet. Die begleitenden Vorträge werfen Licht auf die Endlichkeit von Geschichte und Zeit, die die Endlichkeit des Menschen umfassen.

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Rundgang
«Wo soll ich hin, wenn kalt der Nordsturm brüllt» (30)

Leitung Martin Dreyfus

Datum Sonntag, 21. Januar – ausgebucht

Zeit 10.00 – 13.00 Uhr

Ort Volkshochschule Zürich, Bärengasse 22

Kosten CHF 50.-

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

In den Jahren zwischen 1933 und 1939 hat Else Lasker Schüler mehrere, von Aufenthalten im Tessin und von Reisen nach Palästina unterbrochene, Monate in Zürich zugebracht – wie sie sich bereits früher aus verschiedenen Gründen in Zürich aufgehalten hat.

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Else Lasker Schüler in Zürich

In den Jahren zwischen 1933 und 1939 hat Else Lasker Schüler mehrere, von Aufenthalten im Tessin und von Reisen nach Palästina unterbrochene Monate in Zürich zugebracht. Bereits in früheren Jahren hatte Else Lasker Schüler sich aus verschiedenen Gründen in Zürich aufgehalten.

Nach einer Einführung zu Leben und Werk der wohl bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden wir uns auf einem Rundgang zu Aufenthaltsorten, zu den Lebens- und Wirkungsstätten von Else Lasker Schüler in Zürich begeben und in Zitaten von ihr und ihren Zeitgenossen den Spuren dieser Aufenthalte nachgehen.

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Tagung
Freiheit als Thema des Islam (15)

Leitung Rifa’at Lenzin

Datum Montag, 22. Januar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150.-

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Oft wird bezweifelt, dass es so etwas wie «Freiheit des Individuums» im Islam überhaupt geben könne. Deshalb wird es in einem ersten Teil darum gehen, den Begriff «Freiheit» im islamischen Kontext zu verorten.

Fokuspunkt: Islam: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Unter besonderer Berücksichtigung weiblicher Freiheit

Oft wird bezweifelt, dass es so etwas wie «Freiheit des Individuums» im Islam überhaupt geben könne. Deshalb wird es in einem ersten Teil darum gehen, den Begriff «Freiheit» im islamischen Kontext zu verorten. Worin besteht die Freiheit des Menschen, insbesondere in Bezug auf die Allmacht Gottes? Erörtert werden die klassischen Konzepte zu diesem Thema.

In einem zweiten Teil werden wir uns auf den Genderaspekt in Bezug auf Freiheit fokussieren. Oft wird behauptet, weibliche Freiheit und Islam seien unvereinbar. Neuere Ansätze sollen anhand von Texten analysiert und diskutiert werden.

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