Das ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog vermittelt Wissen über Religionen zum Dialog in einer multikulturellen Gesellschaft.

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Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (01)

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Leitung (Modul 3) Samuel Behloul

Daten Mittwoch, 24., 31. Oktober, 7., 14., 21., 28. November

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240.- (je Modul)

(Anmeldung bis 5. Oktober)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Teilnehmende, die alle Module besucht und eine Schlussprüfung absolviert haben, erhalten eine Abschlussbestätigung.


Modul 3 (Samuel Behloul):
Christentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte

Das Christentum zeichnet sich durch eine faszinierende rituelle und kulturelle Vielfalt aus. Durch seine Ausbreitung hat es nicht nur andere Kulturen geprägt, sondern wurde selbst von ihnen beeinflusst. In Europa entstand so ein deutlich anderes Christentum als etwa in Afrika, Indien oder in Latein- und Nordamerika.

Das Ziel des Moduls ist es zum einen überblicksartig religionsgeschichtliche Kenntnisse über den Entstehungskontext und die Entstehungsumstände des Christentums zu vermitteln und wichtigste Lehrkonzepte und Richtungen innerhalb des Christentums vorzustellen. Zum anderen werden die zentralen Entwicklungslinien des Christentums als globales religiös-kulturelles und sozio-politisches Phänomen von seinen Anfängen bis in die Gegenwart dargestellt.

(Modul 4 Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 5 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 6 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)

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Kurs / Vortrag
Muhammad - Vorbote der modernen Menschenrechte (13)

Leitung Muris Begovic

Datum Donnerstag, 22. November

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 2. November)

Nachdem Muhammad von Mekka nach Medina ausgewandert war, (im Jahr 622) wurde die sogenannte «Verfassung von Medina» (Sahifat al-Madina) geschrieben. Für viele Muslime gilt sie als die erste Menschenrechts-Charta und der Prophet Muhammad selbst als Vorbote der modernen Menschenrechte.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Verfassung von Medina (Sahifat al-Madina)

Im Jahr 622 zogen Mohammad und weitere Einwohner von Mekka nach Medina. Daraufhin wurde die sogenannte «Verfassung von Medina» (Sahifat al-Madina) geschrieben. Der erste Teil galt der Regelung des Zusammenlebens zwischen den eingewanderten Mekkanern und den ansässigen Medinensern. Der zweite Teil der Sahifat al-Madina schloss die nichtmuslimischen Stämme ein. Nicht nur wurden sie durch die Verfassung anerkannt. Es wurden auch ihre Rechte und Pflichten in einer multireligiösen Gesellschaft festgehalten. Für viele Muslime gilt die «Sahifat al-Madina» als erste Menschenrechts-Charta und der Prophet Muhammad selbst als Vorbote der modernen Menschenrechte.

Wir gehen auf die einzelnen Punkte der «Verfassung von Medina» ein und kommentieren sie in ihrem historischen Kontext.

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Kurs / Vortrag
70 Jahre UNO-Menschenrechts-Charta (16)

ReferentInnen Peter Kirchschläger, Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa‘at Lenzin

Leitung Hans-Peter v. Däniken

Datum Dienstag, 27. November

Zeit 17.30 – 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich, Saal (EG)
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 50.- (inkl. kl. Imbiss)

(Anmeldung bis 20. November)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Paulus-Akademie Zürich durchgeführt.

Seit der Formulierung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vor 70 Jahren wird kontrovers darüber diskutiert, ob Menschenrechte überhaupt universal sein können und sollen. Auch das Verhältnis zwischen Religionsgemeinschaften und den Menschenrechten war schon immer ambivalent.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Menschenrechte und Universalität: ein Widerspruch?

Seit der Formulierung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vor 70 Jahren wird kontrovers darüber diskutiert, ob Menschenrechte überhaupt universal sein können und sollen. Die Universalität der Menschenrechte wird nicht nur von nichtdemokratischen Regimen in Frage gestellt. Auch das Verhältnis zwischen Religionsgemeinschaften und den Menschenrechten war schon immer ambivalent.

Die Tagung geht der Frage nach, wie sich in pluralen Gesellschaften die Universalität der Menschenrechte begründen lässt. Bekommen Religionen neue Möglichkeiten, sich in den Menschenrechtsdiskurs einzubringen oder werden sie zum Störfaktor für eine universale Begründung von Menschenrechten?

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Rundgang
Antiochien in Arth (24)

Leitung Samuel Behloul

Datum Montag, 3. Dezember

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Treffpunkt Vor der Klosterkirche St. Avgin, Klosterstrasse 10, 6415 Arth/SZ

Kosten CHF 50. –

(Anmeldung bis 16. November)

Die Exkursion kann einzeln oder als Teil des Kurses «Ist das Christentum im Nahen Osten am Ende?» (12) gebucht werden.

Die syrisch – orthodoxe Kirche von Antiochien gilt als die älteste Form des kirchlich organisierten Christentums. In der Schweiz leben heute ca. 1800 syrisch-orthodoxe Familien. Ihr einziges geistiges und kulturelles Zentrum befindet sich seit 1996 in Arth (SZ) im ehemaligen Kapuzinerkloster und trägt den Namen St. Avgin nach dem syrischen heiligen Mor Avgin, welcher im 4. Jahrhundert wirkte.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Teilnahme an der Vesper und Begegnung im syrisch-orthodoxen Kloster St. Avgin in Arth (SZ)

Die syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien gilt als die älteste Form des kirchlich organisierten Christentums. Bereits in der Apostelgeschichte heisst es: «Die Jünger Jesu wurden zum ersten Mal in Antiochien Christen genannt» (Apg 11,26). In der Liturgie wird bis heute die aramäische Sprache gebraucht, die Sprache Jesu.

In der Schweiz leben heute ca. 1800 syrisch-orthodoxe Familien. Wir besuchen ihr geistig-kulturelles Zentrum und den Sitz ihres Bischofs in der Schweiz.

Die Exkursion kann einzeln oder als Teil des Kurses «Ist das Christentum im Nahen Osten am Ende?» (12) gebucht werden.

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Kurs / Vortrag
Der Mensch ist ein beseelter Körper (05)

Leitung Annette Böckler

Daten Mittwoch, 5., 12. Dezember

Zeit 17.30 – 19.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 70.-

(Anmeldung bis 16. November)

Aus Sicht des Judentums verdienen der Körper mit seinen Bedürfnissen und die alltäglichen Belange des Lebens grosse Aufmerksamkeit. Das Judentum reagiert damit auf eine hellenistisch geprägte Weltsicht, die Körper und Seele trennt und den geistigen Ideen höheren Wert beimisst als den materiellen Dingen.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Körper und Seele im Judentum

Aus Sicht des Judentums verdienen der Körper mit seinen Bedürfnissen und die alltäglichen Belange des Lebens grosse Aufmerksamkeit. Das Judentum reagiert damit auf eine hellenistisch geprägte Weltsicht, die Körper und Seele trennt und den geistigen Ideen höheren Wert beimisst als den materiellen Dingen.

Am ersten Abend werden verschiedene Ansätze zum Thema Körper im Judentum erläutert. Am zweiten Abend wird die moderne Diskussion der Frage Körper und Seele vorgestellt und welche Auswirkungen die unterschiedliche Akzentuierung für Alltag, Politik, Gesellschaft und Religion hat.

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